Untergang der Titanic

Der Untergang der Titanic in gänzlich anderem Licht gesehen.

Wir sind im Jahre 1912, genau am 8. April soll die Titanic ihre erste Überfahrt von England nach USA antreten.

Ein gewaltiges Schiff. 47.000 BRT, das schnellste Schiff der Welt und die Sicherheit soll derart sein, dass es als unsinkbar angesehen wird und die Techniker und Ingenieure garantieren eine Ozeanüberquerung, wie sie vordem kein Schiff gewährte.

Kein Wunder, Besetzt bis auf den letzten Platz und man hört, dass sogar einige Reporter noch Mühe hatten den letzten freien Platz zu ergattern, der zu bekommen ist um von diesem grandiosen Sieg über die Naturgewalten und das Meer zu berichten.

Man hört, dass die Schiffbauer verschiedene gotteslästerliche Schriften und Äußerungen während des Baues dieses Riesenschiffes geäußert und sogar auf das Schiff geschrieben haben.

 

In den Jahren nach dem Unfall mit dem Eisberg, bei dem fast 1500 Menschen den nassen Tot starben, machten vor allen Dingen die religiös ausgerichteten Deuter dieses Dramas Gott für dieses Desaster verantwortlich, indem sie unterstellten, dass dieses die gerechte Vergeltung für gotteslästerliches Tun gewesen wäre.

Allerdings vergaß man gänzlich den ganz einfach menschlichen Zusammenhang dieser Dinge zu berücksichtigen und man kann daher die Deutung dieser Dinge auch einmal durch eine andere Brille betrachten.

Selbstsichere und von der Unsinkbarkeit des Schiffes überzeugte Fachleute gaben gutachterlich kund, dass dieses fast Schiff unsinkbar sei, da die Bauart ein sinken unter normalen Voraussetzungen nicht zuließ.

Nun wissen wir aus jüngsten Berichten im Fernsehen, dass Presseleute dieses „fast unsinkbar" um höhere Verkaufszahlen zu erreichen, in die Schlagzeile „unsinkbar" umwandelten.

Damit suggerierten sie dem einfachen Menschen den Sieg über die Natur durch die Technik und veranlassten viele, vom Eigner des Schiffes bis hin zum Kapitän, Sicherheit, wodurch diese mehr oder weniger leichtsinnig wurden und die Gefahr durch Eisberge unterschätzten.

Es wäre damals schon ein Leichtes gewesen, Eisberge und deren Bewegungen schon im Voraus zu berechnen und der Kapitän, sich auf die Arroganz beziehend, sein Schiff sei doch unsinkbar änderte dem Vernehmen nach ganz einfach den Kurs, um schon bei der ersten Fahrt einen Überquerungsrekord aufzustellen.

Nun wird man der Sache nicht gerecht, wenn man sagt: „ Gott hat den Menschen doch so geschaffen, darum wird er auch gewusst haben, dass dieses Unglück geschehen würde und hat es nicht verhindert. Und warum hat der Mensch denn diesen Webfehler wenn schon Gott diesen Webfehler gemacht hat, so ist er auch für die Folgen verantwortlich und er trägt also alleine die Schuld."

Wir erinnern uns an die Sache mit dem freien Willen und an die Auslegung in der Homepage Meditationen bezüglich der Schöpfungsgeschichte, als Gott eine Hand voll Erde nahm, den Menschen daraus formte und sprach: „Machet euch die Erde untertan." Dabei aber den aus Erde geformten menschlichen Leib meinte, der im übrigen aus den gleichen Bestandteilen unseres Globusses besteht.

Dadurch hat der Mensch Macht über seinen Willen und seine Begierden zu erreichen, die nur durch Zügelung der Bedürfnisse, der Gedankenwelt udgm. und der daraus resultierenden Taten zu erreichen ist.

Wir erinnern uns, dass der Mensch anders wollte, als es Gottes Wille war und daher sich gegen Natur und Gott entschied und das Paradies verlassen hat.

Trotzdem wurde der freie Wille gewährt und geachtet, ja sogar ertragen von Gott und den Seinen obwohl Ihnen die Auswirkungen für die ganze Schöpfung und des Einzelnen bekannt sind.

Der Verantwortung gerecht wurde Gott und die seinen alleine schon durch die Warnungen in allen Sprachen und Religionen, die die Lebensgrundsätze für eine sichere Umkehr legten und durch verschiedenste Gebote, wie zum Beispiel, Du sollst keine fremden Götter neben mir haben oder aber auch: Hochmut kommt vor dem Fall.

Hier müssen wir uns ehrlich die Frage stellen, ob es sich hier nicht um eine Vergötterung der Technik handelte und Kapitän und viele andere dieser Vergötterung erlagen?

War hier nicht der Egoismus des Kapitäns und anderer wesentlich mehr beteiligt, als der, der deren Entschlüsse achtete und vor solchem Tun warnte mit Androhung von Konsequenzen für den Fall der Nichtbeachtung?

Und so bleibt nichts anderes fest zu stellen, dass nach wie vor jeder sein Tun zu verantworten hat und dass Fehlverhalten des Einzelnen zu größten Katastrophen führt und dabei bei kleineren Verstößen mindestens jedoch beteiligt ist.

Nun wurde aber darüber hinaus bekannt, dass ein Schriftsteller, Morgan Robertson 1898, Jahre vor dem Versinken dieses Schiffes „Titanic" einen Roman schrieb, der genau diesen Untergang der Titanic beschrieb. Merkwürdiger Weise waren die überaus meisten Angaben, die sich der Schriftsteller erdachte mit den Unglücksdaten übereinstimmend. So lautete der Name des Schiffes Titan, es galt im Roman als unsinkbar, Der Grund des Sinkens war ein Eisberg, die Länge des Schiffes stimmte fast überein und zu wenig Rettungsboote waren vorhanden und die Reisegeschwindigkeit war ebenfalls angegeben.

Hieraus ersehen wir ein Phänomen, welches nicht neu ist.

Fast alle großen Ereignisse sind in der Geschichte durch prophetische Aussagen vorhergesagt worden, was eine gesonderte Betrachtung innerhalb dieser Meditationen einnehmen wird.

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Geist und Materie
Gleichberechtigung

Meinungen u. Schuldfrage

Stand: 3. November 1999