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Schilderung der vielfältigen Meinung des Freundeskreises 2000 über den Sinn des Lebens. |
Vielfältig sind die Meinungen innerhalb des Freundeskreises in Bezug auf den Sinn des Lebens.
Bei zahlreichen Gesprächen allerdings
kristallisierte sich immer mehr heraus, dass sich im Sinne der bei fast
allen Religionen geforderten Nächstenliebe nur der Sinn des Lebens finden
lässt, wenn man diesem allumfassenden Gebot Folge leistet und daher mehr
oder weniger erlernt,
gemeinschaftsfähig zu werden.
Dem zur Folge können wir ableiten, dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu lernen, gemeinschaftsfähig zu werden, und wenn wir das mit dem Satz aus dem "Vater unser" in Einklang bringen, der da heißt:
"Wie im Himmel, so auf Erden,"
so kommen wir schnell zu dem Ergebnis, wenn wir unseren Nächsten wichtig nehmen und ernsthaft um ihn bemühen, was wiederum nicht ohne Achtung vor der Umwelt und den damit verbundenen Erhalt der Lebensbedingungen des einzelnen und der gesamten Schöpfung steht, sind wir schließlich für den Himmel mit seinem Frieden und auch für die Erde gemeinschaftsfähig und haben den Sinn des Lebens gefunden und ein erfülltes Leben hinter uns gebracht, und dem Eintritt in den ewigen Himmel steht anscheinend nichts mehr im Wege.
Immerhin ist der Egoist aus eigenem
Entschluss nicht der Schöpfung im Einklang, da er sucht diese und auch
seinen Nächsten gegen Gottes Willen zu eigenen Zwecken zu missbrauchen
und sich untertan zu machen.
Hierdurch stellt er sich freiwillig abseits von Gott und den Menschen und
ist bereits schon jetzt getrennt.
Die Möglichkeit umzukehren ist jedoch jedem Menschen nach
wie vor gegeben. Darum sind wir auch strikt gegen die Todesstrafe.
Siehe auch: Gemeinschaftsfähigkeit
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