Eigene Schuld und Gesellschaftsschuld

Auf dieser Seite soll kurz geschildert werden, in wie weit die Einzelperson "Schuld" hat und Verantwortung trägt und wo nicht nach Ansicht des Autors.

 

 

Betrachten wir doch zunächst einmal unsere Situation, wie auf der Homepage 2000 free unter Erziehung  u.a. bereits ausführlicher beschrieben:

Zunächst wird doch ein Kind unschuldig geboren, da es noch niemandem geschadet hat und doch davon auszugehen ist, dass Gott gerade auch dieses Kind liebt und ihm mehr oder weniger daher das Leben schenkte, oder ist das nicht bislang so richtig?

Dann wird dieses Kind den seelischen Umwelteinflüssen ausgesetzt und erzogen, von Eltern, Lehrern und anderen jedoch nicht zuletzt auch von den Religionen.

Diese, sowie auch die Ahnen tragen ebenfalls nicht Schuld an der einsetzenden Entwicklung, waren sie doch zuvor bereits den gleichen Kriterien unterworfen.

Nun tragen wir aber die Verantwortung für unser Handeln, da wir ein Gewissen haben, welches uns den rechten Weg weist, aber auch den freien Willen Handlungen zu begehen oder eben nicht zu begehen und daher in der Lage sind, Fehler, die wir erkennen zu vermeiden.

Der Gesellschaft gegenüber tragen wir die Verantwortung, erkannte Mängel und Fehler mit zu teilen und dadurch vermeidbar zu machen.

Allerdings kommt man dadurch schnell in den Verdacht zu provozieren, da unsere sehr verehrten Mitmenschen nicht gerne aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden und zunächst ihr Fehlverhalten anderen Menschen gerne in die Schuhe schieben möchten.

Geben wir allerdings nicht die einmal als falsch erkannten Fehler bekannt, machen wir uns direkt an den Folgeschäden mitschuldig und werden spätestens in der Todesstunde nach genau diesen Versäumnissen gefragt werden und zwar wieder durch unseren ständigen Begleiter, dem gewissen, was uns dann auch die Folgen unserer Feigheit bildlich vor Augen führen wird, damit wir doch schließlich einmal im Leben etwas lernen dürfen.

Das wird dann wahrscheinlich für viele nicht gerade eine erbauliche Stunde werden, die sich in die Ewigkeit nach mancher Ansicht verlagern könnte.

Wenn wir aber, wie bereits geschildert, verantwortlich sind der Gesellschaft gegenüber unsere erkannten Fehler bekannt zu geben, dass Änderung eintreten kann, sind wir auch gehalten unsere eigenen anerzogenen Fehler abzustellen.

Hier sollte man aber das tröstende Bibelwort nicht vergessen: „Lasst Unkraut wachsen mit dem Weizen, denn am Tage der Ernte wird das Unkraut in den Feuerofen geworfen und das Korn in die Scheune gefahren." Oder ähnlich. 
Was soviel bedeuten soll, wenn Du Fehler an Dir bemerkst, bekämpfe sie nicht alle auf einmal, niemand ist vollkommen und ei Fehler nach dem andern ausgeräumt ist mehr erreicht als bei dem Versuch alle auf einmal zu beseitigen zu scheitern.

Nun wird vielfach dem Menschen eine „Erbsünde" zugesprochen und es scheint für viele so, als sei das eine Art Webfehler im Menschen und so vererblich wie zum Beispiel die Haarfarbe, Augenfarbe oder ähnliches.

Dieses kann nicht so gemeint sein, da wir ja wissen, dass Gott den Lebewesen und seiner gesamten Schöpfung nichts negatives will und im Gegensatz dazu ist es der Mensch, der sich kraft des eigenen Willens nicht im Einklang mit Gottes Willen ist und sein möchte.

Wie wir zu Eingang dieser Betrachtung gesehen haben, ist unser Baby noch im seelischen Gleichgewicht kurz nach der Geburt und völlig im Einklang mit Gottes Willen, daher nach Ansicht vieler schuldlos und ohne „Erbsünde."

Es kann ja nicht sein, dass der freie Wille eine Erbsünde darstellt, da nur der Gebrauch des freien Willens gegen den Willen Gottes und der Natur einen Sündenfall darstellen nur die Möglichkeit anders zu handeln als vorgesehen ist nun schließlich noch nicht strafbar und daher auch keinerlei Verfehlung.

Als „Erbsünde" können dem zur Folge lediglich die anerzogenen Verlangen, Wünsche und Fehlverhalten und ähnliches gesehen werden oder sehen wir das falsch?

Viele denken auch, dass die Sexualität und das gegenseitige Verlangen hier der Grund für die Weitergabe der Erbsünde sei, dem aber entgegengehalten werden muss, dass es auch eine Form von Sexualität des gegenseitigen Aufopferns und Schenkens gibt, bei der doch wohl keine Erbsünde dann weitergegeben werden dürfte und daher ist es sehr bedenklich, wenn jemand in diesem Zusammenhang behauptet, alle Menschen würden mit der „Erbsünde" geboren.

Hier könnte es sich um einen Übersetzungsfehler, eine unbeabsichtigte oder aber auch gewollte Missdeutung dieses Ausdrucks handeln, um sich Menschen gefügig und unterwürfig zu machen, indem man Schuldgefühle produziert um hinterher als alleiniger Retter auftretend seine Notwendigkeit unter Beweis stellen zu können.

Dazu aber mehr auf der Homepage Magie unter Sprachmagie, was auch in den nächsten Tagen erscheinen dürfte.

Auch die Homepage Alternativ-Medizin enthält einen Beitrag unter Suggestion


Nicht vergessen:


Du hast vermutlich keine Schuld an den jetzigen Lebensvoraussetzungen, da man Dir vermutlich nicht die Möglichkeit einer besseren Lebensweise und Lebenssituation eingeräumt hat und auch nicht an Deinen meist aufgedrängten Fehlern. 
 
Allerdings solltest Du Dich um Ehrlichkeit in allen Dingen bemühen, Dir selbst und anderen gegenüber, damit die Gesellschaft erkennt was nicht optimal läuft und bestehende Fehler abgestellt werden können, wodurch eine Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen auf breiter Front zu erreichen ist. 
.
Überprüfe Dein Gewissen stets mit dem Verstand und frage Dich, wem Nützt was und wem schadet was, dann wähle den Weg, mit dem Du den geringsten Schaden anrichtest für Dich und die Gesellschaft.

 

Schuld tritt nach vielfacher Ansicht nur dann ein, wenn Du die Möglichkeit hast, anders zu handeln und erkennst, dass anderes Handeln erforderlich ist, dieses aber aus verschiedensten Gründen unterlässt. 
Dabei ist die Meinung anderer vollkommen überflüssig, kann diese doch falsch sein, wie wir unter
Meinungen in der Homepage 2000free gesehen haben und lediglich eine Gewissensprüfung mit der Überprüfung mit den Folgen des Tun`s durch den Verstand geben hier Sicherheit.

Siehe auch:

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Gegensätzliche Kräfte
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Prophetische Vorhersagen

Stand 11. November 1999