Reichtum

Eine Kleine Deutung aus der Bibel, wie man Reichtum doch rechtschaffen erreichen kann.

 

Nun lesen wir in der Bibel:


"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes."

Betrachten wir doch zunächst einmal den Ausdruck Nadelöhr,
so stellen wir fest, dass mit Nadelöhr ein kleiner Durchbruch, also ein kleines Stadttor,  in der Stadtmauer des alten Jerusalems gemeint ist, welches vorwiegend aus zollrechtlichen und auch steuerlichen Gründen, nur für Fußgänger reichte und ein Kamel, insbesondere ein Lastkamel, wenn überhaupt nur abgesattelt und bar jeden Gepäcks diesen Durchgang passieren konnte.

Daher will uns dieses Gleichnis sagen, dass der Reiche, der der Meinung ist, allen Reichtum nur aus eigener Leistung selbst verdient zu haben nicht in das Reich Gottes eintreten kann.

Dagegen ist es vollkommen unbedenklich und steht nicht in diesem Zusammenhang mit diesem Gleichnis, wenn ein Reicher sich vergegenwärtigt und danach handelt, dass aller Reichtum nur ein vorübergehende Erscheinung ist und von vielen Beteiligten, praktisch vom gesamten Volk und letztlich von der gesamten Weltbevölkerung erwirtschaftet wurde und lediglich in seiner Verwaltung zu treuen Händen steht, und darüber hinaus noch im rechten Gottesverhältnis lebt und den Reichtum gesetzesgetreu  im Sinne und zum Nutzen der Bevölkerungen einsetzt.

Einem derart demütigen, sich selbst bewussten Reichen wird wohl nicht der Eintritt in das Reich Gottes verwehrt werden, da er durch ehrliches, pflichtbewusstes, gewissenhaftes Bemühen und dem entsprechenden Einsatz seiner finanziellen Mittel viel Gutes für seine Umgebung und wodurch er nicht zuletzt auch für sich maßgeblich und tatkräftig mitgestaltet.

Darum auch der Nachsatz, bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Siehe auch:

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