Bei jeder Meditation sollten
wir uns vergegenwärtigen, dass Gott,
der Urgrund aller Dinge und dessen Ursprung das kleinste aller
Dinge, der sichtbaren und unsichtbaren Welt ist, dem zur Folge
müssen auch wir mindestens genau so klein werden, was nun
einmal nicht gerade so einfach ist, wie es scheinen mag.
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Es sollte ein ruhiges Zimmer gewählt werden, eine Kerze angezündet, eine Duftlampe oder auch ein Räucherstäbchen verwendet werden, verschiedene bevorzugen auch eine weitere Hilfe wie die Aufstellung eines geeigneten Bildes, einer Figur oder die Betrachtung eines „Hergottswinkels" oder Mandalas und anderer Symbole. Dann vergegennwärtigen wir uns zunächst, dass gerade dieses Gebiet der Meditation viel beschrieben worden ist und die verschiedensten Anregungen drücken jeweils unterschiedliche Körperpositionen aus, wie zum Beispiel knien, sitzen in den verschiedensten Positionen und manche Anleitungen empfehlen sogar das Liegen. Wir wollen uns nach der Empfehlung von Swami Vivekananda richten, wonach jede aufrechte Sitzhaltung grundsätzlich erlaubt zu sein scheint. Wir setzen uns in bequemer, aufrechter Sitzhaltung hin, suchen die Position, in der die Wirbelsäule aufgerichtet ist und möglichst wenig Anstrengung notwendig macht, diese Position bei zu behalten. Dieses ist in der Regel die Sitzhaltung, die Zustande kommt, wenn wir uns an den Haaren rund um den Haarwirbel in Richtung der Wirbelsäule so zu sagen „aufgehängt" vorstellen, wobei dann die Wirbelsäule auch in der gewünschten senkrechten Weise ausgerichtet würde. In dieser Weise kann auch stehend oder wandernd meditiert werden. Nachdem wir diese Position erreicht haben, beginnen wir uns auf die Atmung zu konzentrieren. Wir atmen normalerweise durch die Nase, wem das Schwierigkeiten bereitet, kann auch durch den leicht geöffneten Mund atmen und zwar in der Weise, dass wir versuchen mehr auszuatmen als ein zu atmen.
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Wie spüren, wie die Luft langsam ein- und ausströmt und lassen unseren Gedanken zunächst freien Lauf. Wenn wir etwas zur Ruhe gekommen sind, beginnen wir uns zu konzentrieren auf unsere Kleinheit und vergegenwärtigen uns der Fehler, die wir seit der letzten Meditation begangen haben und bitten das Universum, den Urgrund, Krishna, Gott, die Natur und unsere Mitmenschen um Vergebung in unserer Vorstellung. Wir versuchen uns auch die Folgen der Fehler zu ergründen und nehmen uns vor, diese nicht zu wiederholen. Sicherlich ist es ein weiterer Vorteil, wenn wir uns auch die für alle verbesserte Grundsituation vorstellen, die bei Fehler Unterlassung erreichbar ist und wäre. (Hier sollte man sich nicht all zuviel vornehmen, denn weniger, und dieses erreicht ist mehr, als Vieles und das unerreicht.) Nun ist es an der Zeit, zu üben, dass der Verstand vorübergehend zum Schweigen kommt, damit die innere Stimme, das Gewissen sich melden kann und wir zuhören lernen. (Dieses ist am Anfang nicht einfach zu erreichen, aber mit Sicherheit werden wir diesen Zustand nicht erreichen, wenn wir nicht anfangen dieses zu üben.) Danach lassen wir uns wieder in Gedanken treiben und konzentrieren uns wieder auf den leise dahinfließenden Atem. Nach Wiedereintritt einer erneuten Ruhefase beginnen wir uns wieder langsam an unsere Umwelt zu orientieren und nach einer kleinen Fase der Erinnerung wenden wir uns wieder der täglichen Arbeit zu, aber nicht ohne uns von Gott, der Natur und den Menschen verabschiedet und bedankt zu haben. Es folgt noch eine Meditationsbeschreibung bezüglich des Einsatzes und der Reinigung der einzelnen Chakren in wenigen Tagen. |