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Eine Seite die die Kundalinikraft im Yoga beschreibt und Aufklärung anbietet, wie diese Kräfte auch außerhalb des Yoga bei jedem Menschen der sich ernsthaft mit Spiritualität befasst auftreten können, wie deren Wirkungsweise ist und was damit zusammenhängt |
Wie bei allem im Leben, so gibt es auch auf geistiger und körperlicher Ebene gegensätzliche Kräfte, die gerne positiv und negativ durch den Menschen gewertet werden.
Nun haben wir bereits mehrfach gesehen, dass es in den alten Schriften heißt: „Du sollst nicht richten," beziehungsweise: „Du sollst nicht werten."
In der Lehre des Yoga wird ständig von dem Yogi gefordert, für Gleichgewicht der Dinge in sich selbst und um ihn herum zu sorgen und in den Christlichen Weltbildern wird dieses, wenn auch mit anderen Worten, ebenfalls gefordert.
Wenn wir uns die Sache wertfrei ansehen und von der Tatsache ausgehend „Wie im Himmel, so auf Erden" betrachten, welches nach keltischer und germanischer Ausdrucksweise und der Ausdrucksweise verschiedenster Naturreligionen in dem Satz eines Naturgesetzes mündet „Wie oben, so unten," kommen wir nicht umhin festzustellen, dass im Ursprung aller Dinge beide Kräfte zu je gleichen Teilen enthalten sein musste, denn ansonsten wäre es mit dem sprichwörtlichen „himmlischen Frieden" und der inneren Ausgeglichenheit „Gottes" nicht weit her gewesen.
Nun aber setzen wir einmal voraus, dass alles was entstanden ist, also die gesamte Schöpfung durch eine immer währende Teilung dieses Urgrundes entstand.
Dann müssen wir aber auch festhalten, dass alle derartigen Teilungen nicht in der Weise erfolgten, dass diese Teilung in Positiven und Negativem vollzog, sondern es erfolgte Teilung in der wieder in jedem Teil zu gleichen Teilen jeweils Positives und Negatives vorhanden war, da sich ansonsten keine statische Größe bilden konnte, die zunächst einmal grundlegend für die Existenz jeder materiellen Form zu sein scheint.
Grundsätzlich sind diese Wertungen von Positiven und Negativem als gleichwertig zu betrachten, da das jeweils eine nicht ohne die Existenz des jeweils anderem sein kann und existenzfähig wäre.
Bei der Entstehung des Lebens ist es zunächst auch zu beobachten, dass die männlichen und weiblichen Anteile zunächst zu einer einzelnen Zelle sich vereinigen und dann die Teilung stattfindet, in der Weise, dass jede durch Teilung entstandene Zelle in der Anlage sämtliche Erbinformationen enthält, die im jeweiligen „Bauplan" des zugehörenden Individuums vorhanden sind.
Erst durch Entdeckung des „freien Willens" wird eine Wertung der Dinge bezogen auf „Nützlichkeit" oder „Verwendbarkeit" im Sinne der Erhaltung des materiellen Zustandes und damit der „Lebensvoraussetzung" getroffen und zunehmend werden die Einstellungen materialistischer und damit einseitiger geprägt, so dass sich der andere Teil, der mehr geistig geprägte Teil des Menschen zu Wort meldet, daran erinnert, dass es da noch andere Dinge geben muss, was zunächst mehr mit einer Ahnung vergleichbar ist und zunehmen deutlicher zu Tage tritt, um wieder den ursprünglichen Zustand des Gleichgewichtes herzustellen.
Dieses kann auch in umgekehrter Richtung erfolgen, so dass sich die materielle Seite meldet und ihre Rechte auf Ernährung, Behausung Kleidung usw. Fordert und zu Unsicherheiten der viel zitierten Unterscheidung der Geister führt und vielfach in den Weisheitsschriften beschrieben wurde.
Diese gesamten Vorgänge nennen wir gemeinhin unser Gewissen und zur Unterscheidung der Geister haben wir unseren Verstand, der dazu da ist, die Dinge in die richtigen Bahnen zu lenken, indem er die jeweiligen Stimmungslagen des Gewissens prüft, ob sie lediglich dem Eigenwohl einseitig dienen, oder ob die jeweilige Einzelentscheidung Schaden bringt für sich und nicht zuletzt für die Gesamtheit.
Hier drängen sich Parallelen zur Dreieinigkeit auf, die im Christentum wie auch im Hinduismus nachzulesen sind.
Eigennütziges Verhalten ist immer ein Schaden, da der Gesamtheit etwas zu Gunsten des Einzelnen entzogen wird, was der Einzelne dann der Gesamtheit schuldet und wofür er der Gemeinschaft gegenüber Rechenschaft schuldet. Darüber hinaus hat er sich selbst erhoben und sich damit isoliert und außerhalb der Gemeinschaft gestellt.
Diese Ansicht ist vielfach unter den Religionen und besonders aber auch bei den Schamanen geläufig.
Nun wenden wir und den Energien der Kundalini zu und stellen fest, dass es sich hier um eine Energieform handelt, die am unteren Ende der Wirbelsäule in der Gegend des ersten Chakras sich befindet und bildlich gesprochen in der Form einer zusammengerollten Schlange dort ruhen soll, bis sie erweckt wird.
Diese Erweckung soll nach vielfacher Ansicht durch körperliche Übungen möglich sein.
Diese Übungen obliegen jedoch immer einem
vorausgehendem Training, welches gemein hin als
HA - TA Yoga bezeichnet wird.
HA - TA soll zunächst einmal bedeuten Sonne und Mond.
Daraus geht hervor, dass dem Übenden bereits ganz zu Anfang eines Yogakurses schon bei der Erklärung der Bedeutung der beiden Worte klar gemacht wird, dass es sich um die Kräfte der Finsternis und die Kräfte des Lichtes handelt und darum das Ziel sein muss, diese Kräfte im Inneren zum Gleichgewicht und Ausgleich zu bringen sind.
Dieses wird noch verstärkt dadurch zum Ausdruck gebracht, dass alle Körperübungen und Übungen schlechthin auf Gleichgewicht und Belastung der einen und gleichgewichtig der anderen Seite durchgeführt werden und Anspannung und Entspannung gleichermaßen gelehrt und gewichtet werden.
Die Kundalini Energie wird meist als eine dem Mond zugeordnete Kraft geschildert und man könnte dem Zur Folge der Auffassung sein, es würde sich um eine Kraft der Finsternis handeln.
Stimmt zunächst und oberflächlich betrachtet auch, muss aber auch zu großen Teilen der Positiven Kraft zugeordnet werden und wenn diese Kraft richtig dosiert ist, werden wir recht schnell feststellen, dass deren Anteil auch wiederum zur Hälfte positiv und zur Hälfte Negativ gelagert ist.
Sichern nicht gerade die „niederen Kräfte" den Fortbestand der Menschen, der Tiere, der Pflanzen und geben damit der gesamten belebten Schöpfung die Lebensgrundlage und schafft nicht das erste Chakra die Voraussetzungen zur Aktivierung des zweiten Chakras?
Hier können wir jetzt schon deutlich den direkten Zusammenhang mit dem ersten Chakra erkennen, welches oft als Basischakra bezeichnet wird.
Da aber diese Kräfte seit Jahrtausenden tabuisiert sind, (nicht ohne Grund) werden Insulinausstöße und anderer Körpersubstanzen (u.a. Melantonin und auch Seratonin)(Siehe hierzu auch Buchempfehlung „Das öffnen des dritten Auges" weiter unten auf der Seite) freigesetzt, die aus den Angstgefühlen u.a. herrühren, sobald man sich diesen Dingen zu öffnen versucht und selbst dann, wenn man sich vorsichtig da herantastet entwickeln diese Dinge oft eine Eigendynamik, die erfahrener Begleitung eines Yogalehrers oder -Meisters, eines Schamanen oder Taomeisters oder auch erfahrener Priester und anderer geeigneter Personen bedürfen.
Auch die verschiedenen Yogawege kommen zu dem Punkt, wo diese damit in Zusammenhang stehenden Fragen zu klären sind und dann öffnet sich die Verbindung vom ersten zum siebten Chakra mehr oder weniger stark und beständig.
Die hierbei auftretenden Ängste werden in der modernen Psychologie als Psychosen bezeichnet.
Es braucht nicht besonders darauf hingewiesen zu werden, dass diese Stadien der Psychosen, die kurz vor der Öffnung und Vereinigung der Kundalinikraft eintreten bei nicht genügendem Training der Gewissensbildung große Veränderungen in der betreffenden Person hervorrufen können und nicht selten werden Menschen in diesem Stadium dann zu Gewaltverbrechern, ohne dass sie etwas dafür können oder verantwortlich für ihr Tun zu machen wären.
Die forensische Psychologie kann hiervon vielschichtig berichten.
Nun ist es allemal besser, man führt Kurse diesbezüglich durch und hat damit die betreffenden Menschen unter „Kontrolle" als dass man diese ohnehin nicht zu verhinderbaren Ausbrüche unkontrolliert geschehen lässt.
Ohnehin gehen nur Menschen zu diesen Kursen, Exerzitien und anderes mehr die sich bereits mit spirituellen Dingen befasst haben und auf dem Wege sind, dass diese Energien sich früher oder später aktivieren.
Genau dieses ist in der Gnosis zum Ausdruck gebracht mit dem Vers:
Wer sucht
soll nicht aufhören zu suchen,
bis dass er findet.
Und wenn er gefunden hart,
wird er verwirrt sein.
Und wenn er verwirrt ist,
wird er verwundert sein
und über das Universum
herrschen.
Jetzt gibt es aber Menschen, deren Verhalten durch ihr eigenes mündliches Zeugnis („Wovon das Herz voll ist, läuft der Mund über") darauf schließen lässt, dass sie es nicht fertig bringen, diese Entwicklung und diese Eindrücke nutzbringend und in der richtigen Weise zum Abschluss zu bringen.
Derartige Menschen haben sich dann des öfteren den niedrigen Energien verpflichtet und äußern dieses in einer Art „Sendungsbewusstsein", und daher stellen sie keine größere Gefahr dar, stellen wir doch gerade in heutiger Zeit fest, dass alle unsere Telefone, Internetanschlüsse und Faxe ständig abgehört werden, wie jüngst in den Nachrichten glaubhaft zu hören war (Bericht Industriespionage usw. liegt bei der EU vor) und somit dürften derartige Menschen schon lange unter Beobachtung von Geheimdiensten und Verfassungsschutz stehen, da man ja nie ausschließen kann, dass ein solcher oder eine solche sich zum Revoluzzer (in) entwickeln könnte und ständiger Beobachtung bedarf.
Es ist doch bei weitem nicht alles schlecht, was uns die moderne Technik zur Verfügung stellen kann, oder?
Stand 28. Febr. 2000

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