Ma-At und Yoga?

Ägypter, Yoga und der einzige und alleinige Gott?

 

Vieles hat die Wissenschaft bereits bewiesen und so ist seit einiger Zeit bereits die Schrift der Ägypter völlig entschlüsselt, wenn auch teilweise die Begriffe nicht so ganz einfach u verstehen sind und man nicht gewillt scheint mit den gemachten Entdeckungen auch die eigene Sichtweise grundlegend zu verändern und an zu erkennen, dass ein geistig hochstehendes Kulturvolk mit kulturellen, wie auch wirtschaftlichen Beziehungen weit nach Afrika und Asien hinein nicht gerade so rückständig gewesen sein muss, wie es die heutigen Menschen, die sich all zu sehr gerne als der Weisheit letzter Schluss sehen, nun einmal gerne hätten.

So datiert die Zeit der Ägypter von der Frühzeit bis ins Jahr 3065 vor Christus und dauerte unter Ägyptischer Herrschaft bis in die 30. Dynastie und damit ins Jahr 332 vor Christus.

Danach kam die Griechische Zeit von Alexander dem Großen bis hin zu den Ptolomäerkönigen bis ungefähr 30 vor Christus und im Anschluß daran bis 395 ca. die Zeit, in der dieses Land unter der Herrschaft Roms existieren musste und wir wissen, dass gerade hier in Ägypten bereits in den Schriftzeichen "sitzende" meditierende Menschen zu finden sind und daher können wir sicher davon ausgehen, dass wir hinreichende Parallelen finden können zwischen den Urformen der Vedanta, dem Judentum und dem Begriff der Ma-At, der der Lehre des alten Ägyptens zugrunde liegt und von Wissenschaftlern und Übersetzern so schwierig zu übersetzten zu sein scheint, dass die Erläuterung des Begriffes Ma-At teils ganze Bände zu füllen scheint, obwohl er eigentlich ganz einfach und begreifbar zu erklären sein dürfte.

Und so begeben wir uns auf eine kleine geistige Meditationsreise in die junge Vergangenheit, sehen Kamele, die Salz und Weihrauch durch die Wüste transportieren um diesen am Hofe des Pharaos abzuliefern, nehmen eine gute Nase voll des würzigen Olibanum Duftes, riechen die Gewürzmischungen, die die letzten beiden Kamele in Säcken tragen und sehen gerade noch. wie das dritt letzte Kamel mit zauberhaften, leichten und sehr weichen Stoffen beladen ist, die aus dem Lande der aufgehenden Sonne, ganz fern östlich von hier hergestellt worden sind. Wir können uns noch gut daran erinnern, dass vor ungefähr 15 Minuten ein kleiner drahtiger Mann begegnete, der ein wunderbares Kopftuch trug, merkwürdig ordentlich gedreht und gewunden zu einem der schönsten Turbane, die wir gesehen hatten und in seinem Gefolge lief ein Mönch, in einer Bettelkutte, dessen Besitz lediglich in einigen Untensilien bestand, von denen das größte Teil eine Bettelschüssel gewesen zu sein schien, wie sie es in Indien zu Hauf gibt und die gerade groß genug waren, eine volle Mahlzeit aufzunehmen. 

Wir stehen aber kurz vor Jerusalem, der Stadt, die gerade zu dieser Jahreszeit viele Touristen hat, weil es nicht zu heiß und auch nicht zu kalt ist und viele die Winterstürme gemieden haben und gerade die günstigen Windverhältnisse nutzen, um vom Norden, aus Gallien und Germanien, aus Griechenland und Indien, China oder Japan und den übrigen Ländern dazwischen, davor daneben oder dahinter über Damaskus einzureisen in die Stadt mit dem großen Tempel, der der Weise König bauen ließ und in dem wir auch unsere unblutige Opfergabe darbringen möchten und in dem Salomon noch heute regieren soll in Pracht und Herrlichkeit, die selbst die wunderschöne Königin aus Saba in Atem gehalten haben soll. Man erzählt sich wunderbares von diesem König und so sind auch wir von ferne angereist, unsere Eindrücke zu sammeln und mit anderen Jugendlichen über unsere Religion, unseren Wissensstand, unsere Mathematik und unser Wissen über die Natur, von den Himmelskörpern und deren Eigenschaften und Wirkungsweisen bis hin zu den medizinischen oder mathematischen und Literarischen Kenntnissen und Fähigkeiten zu berichten und unsere Gedanken auszutauschen.

Wir haben schon gesehen, dass hier die verschiedensten Formen des Schreibens bekannt sind. Einige ritzen Zeichen in Tafeln, andere nehmen Ornamente als Erkennungszeichen, Bilder oder Runen auf Papyrus, Rinde, Bast, Reispapier, Leder und auch werden Kunstwerke hergestellt, deren Symbolkraft soviel aussagt wie eine oder viele Schriftrollen. Aber für uns ist es nicht ganz einfach, die Sprachen zu verstehen, weil wir nicht die Laute, sondern die Symbole dessen aufschreiben, was wir sehen oder glauben gesehen oder verstanden zu haben. Wir hoffen nächstes Jahr wieder in Ägypten zu sein und von unserer Reise berichten zu können, besonders von dem drahtigen Mann, der mir doch zu denken gab.

Stellt Euch vor, in seiner merkwürdigen Sprache aber trotz dem gut verständlichem ägyptisch sagte er mir, nachdem er sich leicht verbeugte und mich freundlich, mit liebevollen Augen anlächelte:

"Oh Blume Nubiens, deine Haut ist von der gesunden Bräune des Zimtes und Dein Haar duftet nach den Blumen des Nils die im Wasser wachsen, eigentlich geziemt es sich nicht für einen Wanderer zwischen den Welten sich einer so wunderschönen Tochter der Wüste zu nähern und ihre Schönheit zu bewundern. Aber ich habe seit langem eine Frage, die mich brennend interessiert und meine Seele brennt nach der Auflösung der Frage, wie einst Sodom und Gomorra gebrannt haben soll, aber ich denke, dass der Gelehrte Ägyptens, den ich in fernem Land weit im Osten traf,  mir nicht ohne Grund die Aufgabe stellte: `Frage eine hübsche Nubierin aus dem oberen Reich, Abseits des Nils weit aus dem Süden Ägyptens, die Du treffen wirst und sie wird dir erklären, warum Ma-At und Atman miteinander in Verbindung stehen könnten.` Jetzt denke ich armer geschundener Wanderer zwischen den Zeiten, dass Du meine süße Lotusblüte der Nilniederungen die Königin bist, die mir das Geschenk der Auflösung dieses Rätsels beschenken könnte. Öffne deinen lieblichen, roten Mund, verschließe nicht deine Augen, die gleich edelster Seine funkeln und Geist aussenden, und berichte, ob du weißt, was Ma At eigentlich ist, damit ich das Feuer der Neugierde in mir erlöschen kann, denn wenn ich keinen Wunsch mehr habe, dann bin ich frei, so sagen es die Weisen meines Landes und ich wüsste keinen weiteren Wunsch, als zu wissen, was Ma-At eigentlich ist.!"

Ich bat meinen Reisebegleiter, er möge sich ruhig die Karawane ansehen und ich werde dem Manne sagen, was ich über Ma-At wisse und ich ging mit dem Fremden einige Schritte abseits, so dass mich meine Reisegesellschaft gut sehen und beobachten kann und ich beginne dem Kopftuchträger um die 50 wird er gewesen sein, zu erklären, dass kein Ägypter gerne seine gewohnte Umgebung verlässt, meist Handwerker zwar gut bezahlt werden und keinen Sklavendienst tun, aber genau wie Reisende Bedauerung erfahren und mit dem Mitleid der Ägypter rechnen dürfen, weil wir Ägypter die umgebende Außenwelt als ein Spiegelbild der inneren Welt betrachten und dieses, weil sie zu gutem Benehmen erzogen wurden, denn wer sich falsch benimmt, lügt oder sich für wichtiger ansieht als seine Mitmenschen gleich welchen Standes und Ranges oder sich sogar für wichtiger als die vom Pharao (dem Herren allen Wissens) bestellten Vorgesetzten und Lehrer hält, der wird von der Umgebung, von der Natur genau so wie von den Menschen dann auch so und ähnlich behandelt wie er es ihr und ihnen angetan hat. In Ägypten weiß man, dass alles seine Ursache und eine Folge hat und diese Folge wird direkt in der Umgebung spürbar, hörbar und sichtbar und nicht nur das, sondern diese Dinge, die man kennt, wie Tiere, Wetter, Pflanzen und der Fluss geben durch ständige Beobachtung auch die Zeiten preis, in denen der Nil über die Ufer tritt oder das Gras gemäht werden muss, wo und wann die Kräuter für die Medizin geerntet werden, was festgestellt werden muss, um unsere Kranken zu heilen, denn wenn es wo wie schmerzt, dann wissen unsere Gelehrten was wie und wann, auch warum zu tun ist, alles ist viel besser und genauer in der gewohnten Umgebung zu machen und schließlich hat man da auch seine Freunde und Verwandten.

Gerade weil aber Beobachtung über lange Zeit viele Erkenntnisse über die Umgebung bietet, bietet sie auch viele Erkenntnisse über unser eigenes Selbst, dem Wesens- und Lebenskern in uns, mit dem wir sprechen und Gemeinsamkeit haben.

Und diesen Lebens- beziehungsweise Lebenskern, mit dem wir sprechen und der unser Sein ist nennen wir Ma-At.

Mythologisch gilt Ma-At als Tochter der Sonne (die Sonne weiblich) und Rechtsgott Re (männlich) und wird dargestellt hockend mit einer Feder auf den Knien oder auf dem Kopf.
(Die tieferen Eigenschaften der Ma-At ergeben sich aus den jeweiligen Anteilen von Vater und Mutter, so hier die weiblichen Eigenschaften der Sonne, wie Lebenserhaltung und Förderung sowie hinzukommend die Durchsetzung von Recht und Ordnung auf möglichst friedlicher Weise, wie weiter unten bei Amenemope erklärt wird und bereits dieser Lehrer erklärt mit anderen Worten Augustinus: "Prüfe Deinen Glauben so oft Du willst mit Deinem Verstand.".)

Ein Indischer Gelehrter sagte uns, dass dieser Wesens- oder Lebenskern, in Indien At Ma n (Atman) genannt werde und es ist fast das Gleiche, nur die beiden Silben sind in einer anderen Reihenfolge.

Aber ich möchte dem Herrn mit dem Kopftuch noch ein Geheimnis sagen:

Jeder Spiegel zeigt die rechte Seite des Gesichtes links und die linke Seite rechts. Das wissen wir Frauen besonders und haben beim Schminken zuerst daher große Probleme mit der Steuerung der Hände und unser Gelehrter hat mir erklärt, dass das seinen Grund hat.


Zu den jeweils versteckten männlichen und weiblichen Eigenschaften sind in Datei Erziehungsmaxime weitere Erklärungen und Bebilderungen.

Die Augenebene ist der Teil auf der Oberfläche des Auges, die zunächst zwei Bilder sieht, diese aber im Inneren miteinander verbindet zu einem Bild, was Kreuzweise geschehen muss, wegen der erwähnten Steuerung durch die Beobachtungen am Gehirn und linkem und rechtem Auge. 

Unsere Ärzte operieren am offenen Hirn. Sie wissen das aus Beobachtung der Hirnverletzten, sie wissen das aus Ma-At und unsere Priester wissen, dass die rechte Seite die Seite ist, die gibt und die linke Seite diejenige welche aufnimmt und nicht selten ist es so, dass Menschen, die Wahrnehmungsstörungen haben auch nicht gerne geben und andere Verhaltensweisen vorweisen, die für unsere Gesellschaft nicht von Vorteil sind und so reicht unser Wissen weit in die Mystik. Jedem ist aber bekannt, dass unsere Wissenschaftler, Ärzte und Priester ihr Wissen und ihre Beobachtungen verewigen und gerne an andere Völker weiter geben, Völkern bis weit hinauf in den Norden und weit hinunter in den Süden noch weiter als Nubien reicht, denn in unseren Tempeln und in den Gräbern der Gelehrten schreiben wir auf, was wir entdecken und für Wichtig halten, damit nicht Fehler gemacht werden, die die feinen Zusammenhänge im Ma-At stören und unsere Aller Lebensgrundlage gefährden.

König Salomon kennt unseren Lehrer Amenemope und hat in seinen Schriften verschiedenes übernommen, wie man hört, der da lehrt: 
"Wenn dich einer schlägt, so dulde es ruhig." Nicht nur um zu lernen Unrecht zu ertragen, sondern auch darum, weil die Ma-At den Schläger dazu antreiben wird, dir morgen um der Wiedergutmachung Willen eine angemessene Wohltat zu erweisen.
Auch sagt er ungefähr so:
"Sprich vor dem Richter die Wahrheit, nicht um ihn milde zu stimmen oder weil es dein Gewissen befiehlt, sondern auch weil die Lüge kurze Beine hat."

Und das ist Ihnen unbekannt?

(In Anlehnung aus: 
Die Weisheitsbücher der Ägypter, 
Lehren für das Leben, 
übersetzt von: 
Hellmut Brunner. 
Seite 10-16)

Der Kopftuchträger hüpfte vor Freude, pries Atman, den alleinigen Gott, wie er sich aus zu drücken pflegte und dankte sich in die gerade noch vorbei ziehende Karawane ein, die Kamele schnaubten, ich ging wieder zur Reisegesellschaft und hörte gerade, wie man sich über die nächsten Brunnen auf der Reise Gedanken machte, weil es an den Brunnen viel zu sehen gab und sich viele Leute von nah und fern treffen.

Jetzt kommen wir langsam wieder in der Erinnerung der Gegenwart zurück, sehen uns ruhig um und stellen fest, dass wir gerade noch Zeit haben uns auf die nächste Arbeit vor zu bereiten und es geht uns noch durch den Kopf:

Ma- At   Das Gewissen? Das Selbst? Der große Geist? Der eine Gott?
Atman
Das Selbst?
Ma Hat Ma
  Das große Selbst? 
Mahatma Gandhi
Die große Seele? Das Große Selbst?

Brah-Man (e) Das Selbst, welches Atmet und fleischlich lebt?

Gewissen

E WISSEN
Odil Eh WISSEN
Odils vergeistigtes Wissen?

Odil = Gral


Wissen

I S S E N
Ur Wil Sig Sig Eh Not
Urkraft jedoch weblich der Wille, Durch-
setzungs-
kraft
Der Sieg          Der Sieg Vergei-
stigung
die Not
Wenn die Urkraft siegen oder verlieren will

 IST 

es schwierig 
den Sieg oder die Niederlage zu verstehen!

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Flucht nach Ägypten Bibel Geheimsprache Erziehungsmaxime