Der Umgang miteinander und untereinander
  • "Daher bitte ich alle meine Brüder
    Sich nicht zu brüsten noch selbstgefällig zu sein,
    Noch in ihrem Innern stolz zu sein auf gute Worte oder Werke,
    Überhaupt auf gar nichts,
    Was Gott bisweilen an Gutem in ihnen und durch sie spricht,
    Tut oder wirkt."

                                   (Franziskus)

Hier wird schon deutlicher, dass es nicht Sache und im Interesse des Ordenstifter gelegen haben kann, wegen dem Glauben oder der Meinung Anderer sich über diese zu erheben oder diese zu maßregeln. Vielmehr ist hier die ausschlaggebende Aufforderung an die Brüder und Schwestern des Heiligen zur allumfassenden Bescheidenheit.

Selbstverständlich ist es logisch, dass man auf Fragen Antworten geben kann und muss und bei Interesse des Gesprächpartners dieser auch in Glaubensfragen umfassend informiert werden sollte.Aber mit Sicherheit ist eine Aufdringlichkeit nicht im Sinne des Heiligen.

Hier ist aber auf die jeweilige Belastbarkeit im Besonderen bei Kranken zu achten.

Sehr gut wurde von mehreren Besuchern und Patienten das Angebot Yoga die in den verschiedensten Häusern der Franziskaner angeboten werden betreiben zu können empfunden, und gerade dieser Umstand spricht für die Offenheit die den Patienten und Besuchern gewährt wird, wie es leider nicht in allen Häusern der Fall ist, die sich mit Psychiatrie  und artverwandten Erkrankungen befassen.


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