Fett- oder Magersucht

Nichts Neues ist es, wenn zunächst fest zu stellen ist, dass der Fettsüchtige eine Gewichtszunahme zu bevorzugen scheint, wogegen sich der Magersüchtige des Gewichtes entledigen zu wollen beabsichtigt.

Sofort am Anfang soll hier klar gestellt werden, dass es sich hier nicht um den alleinigen Grund handelt, aber sicherlich ist auch fest zu stellen, dass die nach genannten Argumentationen und Begründungen in sehr vielen Fällen im Hintergrund mit schwingen und zudem oft die einzigsten Gründe für diese Ausfallerscheinungen sind.

  • Östrogen, das weibliche Hormon veranlasst Zunahme und Bevorratung der Nährstoffe um im Falle von Schwangerschaft und der Zeit danach genügend Nahrungsstoffe für entstehendes oder entstandenes junges Leben gewährleisten zu können. Bei Unterversorgung möglicherweise verstärktes Libido.
  • Testosteron, das männliche Hormon hingegen bildet Muskeln und somit Kraft für Jagd, Verteidigung und Arbeit, um die junge Familie, den Stamm, die Gruppe zu sichern und letztlich so das Überleben und die Weiterentwicklung zu sichern. Bei Unterversorgung möglicherweise geschwächtes Libido.

 Hier ist fest zu halten, dass entgegengesetzte Wirkungen, also vom jeweiligen
Geschlechtshormon auf die in der Zirbeldrüse, beziehungsweise in der
Hirnanhangdrüse hergestellten Hormone ebenfalls besteht und
wenn es im Kopf nicht stimmt, stimmt es am
unteren Ende nun auch nicht.

  • Ist jetzt beispielsweise zuviel Testosteron mit zuviel Seratonin im Blut, so wird eine Euphorische Stimmung eintreten, die sich wegen der gesteigerten Leistungsbereitschaft und der dadurch herbeigeführten Überzuckerung oft so anfühlt, als würde man schweben und aus Angst, die Welt zu verlassen nimmt der Patient oft an Gewicht zu um gewissermaßen "Bodenhaftung" zu bekommen. Genannt: Fettsucht

  • Bei zuviel Östrogen mit zuviel Melatonin ist die Stimmung meist sehr gedämpft, der Patient steht gewissermaßen unter einer schweren Last und fühlt sich daher übergewichtig, wodurch er im Unterbewusstsein des Glaubens zu sein scheint durch Hungern sich seiner Last zu entledigen. Genannt: Magersucht

Im Übrigen kommen die Patienten oft mit ihrer körperlichen Gestalt nicht zurecht und fühlen sich unzufrieden mit ihrer derzeitigen Erscheinungsform, die Magersüchtigen vermeintlich deshalb, weil Models und Sportler, die oft als Hungerhaken erscheinen, Geld und Erfolg läge auf der Strasse und dieses suggerieren. Dabei werden sie schwächer und Leistungsunfähiger und stellen sich schließlich die Frage, warum sie nicht mehr soweit springen im Schisprung beispielsweise, wie dieses gerade dieser Tage anlässlich der vier Schanzen Turne 03-04 dem diesbezüglich anscheinend Krankheitsgefährdeten Sven Hannawald passierte.

Verbesserung dieser unbefriedigenden Situationen der Erkrankten beider Extreme ist nachhaltig hier lediglich über den Kopf und damit über die Meditation (tief nachdenken) und einer entsprechenden Therapie möglich.
(Siehe Bilderunterschrift)

Schließlich entsteht wieder Angst und Stress:

  • Selbst auferlegter Stress, etwas erreichen zu wollen, was dem Ansehen oder einer materiellen Überversorgung dient, ist eben so krankhaft und entspringt der unbewussten Angst nicht genügend Anerkennung von seinen Mitmenschen zu bekommen und so ist aller Stress eigentlich nichts anderes als Angst und Angst wiederum verursacht Stress, weil eine Reaktion unbedingt erforderlich scheint, ob nun möglich und nötig oder nicht.